Fastenarten

 

Fasten ist nicht gleich Fasten. Es gibt verschiedene effektive Varianten.

 

Fasten nach Buchinger

Vom großen deutschen Fastenpionier Dr. Otto Buchinger entwickelt. Hier ist ausschließlich trinken angesagt. Getrunken werden Obst- oder Gemüsesäfte, Gemüsebrühe und Kräutertees. Beginnend mit Entlastungstagen, reinen Fastentagen und folgenden Aufbautagen. Darüberhinaus gibt es selbstverständlich viel Wasser.

 

F.X.-Mayr-Kur

Zuerst gibt es nur Tee und Wasser, später klein geschnittene, trockene Semmeln und Milch. Wichtig ist, die Semmeln viele Male zu kauen. Die drei Eckpfeiler  der vom österreichischen Arzt F.X. Mayer entwickelten Fastenkur heißen Säuberung, Schonung, Schulung. Darmreinigung und eine Unterweisung in gesunder Ernährung gehören dazu.

 

Molkefasten

Kräutertees und Pflanzensäfte, vor allem jedoch ein Liter Molke, die man nicht auf einmal, sondern über den Tag verteilt trinkt, gehören zu dieser Fastenform.

Die leicht milchige , wässrige Flüssigkeit enhält wertvolles Eiweiß. Daesahlb kann Molke verhindern, dass Muskeln während des Fastens abgebaut werden.

 

Rohsäftefasten

Im Prinzip eine Variante des Buchinger-Fasten. Bis zu fünfmal pro Tag werden frisch gepresste Gemüse- oder Obstsäfte getrunken, dazu mindestens zwei Liter Wasser.

 

Schleimfasten

Hier gibt ausschließlich leichten Reis-, Hafer-, Gerste- oder Buchweizenschleim. Der weiche Brei aus Wasser und Getreide schont die Schleimhäute im Verdauungstrakt und sorgt dafür, dass sie wieder gesund funktionieren. Die Kur eignet sich deshalb  vor allem für alle, die Magen - und Darmbeschwerden haben. Ausgiebig  Wassr trinken gehört selbstverständlich zu dieser Fastenkur.

 

Teefasten

Hier gibt es ausschließlich Kräutertee und Wasser. Die basenreichen Kräuter sorgen dafür, dass der Körper während des Fastens nicht übersäuert.

 

Wasserfasten

Die strengste Form des Fastens erlaubt ausschließlich Wasser - und das reichlich. Wichtig ist dabei, qualitativ hochwertiges Mineralwasser zu verwenden.

 

Intervallfasten

Ist keine Form des typischen Fastens,  sondern entspricht eher einer bestimmten Form des  Essrhythmuses. Dabei wird durch längere Esspausen zur Autophagie (Zellreinigung) angeregt. Dieses sogenannte intermittierende Fasten kann in verschiedenen Formen stattfinden. Entweder wird ein Tagesfasten ein- oder mehrere male pro Woche praktiziert, oder es wird jeden Tag während der 24 Stunden 14,16 oder 18 Stunden in Verbindung mit der Nachtruhe nichts gegessen. In dieser Zeit wird nur getrunken. Während der restlichen Zeit kann alles gegessen werden.